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Anfänge treten manchmal so abrupt ein wie Enden. Diese Geschichte beginnt mit einem Ende: Während die Protagonistin als Zeugin eines tödlichen Unfalls auf der Polizeistation auf Worte wartet, die das Geschehene begreifbar machen könnten, schweifen ihre Gedanken immer wieder ab. Erinnerungen mischen sich in die Gegenwart und unterbrechen das Warten auf der Polizeistation. - Die Narration folgt dem inneren Rhythmus der Protagonistin: Wie die Protagonistin schweifen auch wir immer wieder in Gedanken und Erinnerungen ab, bevor wir in die Realität auf der Polizeistation zurückgeführt werden. - In der Erinnerungen der Protagonistin stehen alltägliche Szenen neben existenziellen Erfahrungen: Abschiede, unausgesprochene Erschütterungen, Bilder von ungeschlüpften Küken oder einem toten Fischherz, das noch einmal schlägt. Dazwischen Sommer, die endlos scheinen, und das Leben, das sich im Alltag immer wieder fortsetzt. - Eine Geschichte über das Festhalten, Loslassen und Erinnern. Über den Moment, in dem man begreift, dass alles flüchtig ist, und die Unmöglichkeit, das Leben zu verstehen – und den hartnäckigen Versuch, es trotzdem zu erzählen.