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Der Idealist erzählt die wahre Geschichte von Jaroslav Klecan, einem tschechischen Freiwilligen der Internationalen Brigaden, die im Spanischen Bürgerkrieg für die Republik kämpften. Nach der Niederlage verbrachte Klecan zwei Jahre in französischen Internierungslagern, wurde dann als «Zivilarbeiter» nach Deutschland gebracht und konnte von dort ins besetzte Prag fliehen, um sich dem antifaschistischen Widerstand anzuschließen. Nach seiner Verhaftung wurde Klecan 1943 zusammen mit Julius Fu?ík, einem der Anführer der im Untergrund operierenden Kommunisti? schen Partei der Tschechoslowakei, während der sogenannten Blutnächte im Gefängnis Berlin-Plötzensee ermordet. - Julius Fu?íks in Haft verfasste und herausgeschmuggelte Reportage unter dem Strang geschrieben wurde in fast 90 Sprachen übersetzt und machte seinen Autor zu einem der bekanntesten kommunistischen NS-Opfer. In dieser Reportage zeichnete er allerdings ein verzerrtes Bild von Klecan, dessen Andenken dadurch nachhaltig geprägt wurde. - Der Idealist rekonstruiert Jaroslav Klecans Leben und seine Liebesgeschichte mit der Spanierin Francisca Tarazona, die nicht nur Klecans Tod, sondern auch den Ruhm von Fu?íks Buch mit seinen Falschdarstellungen über ihre große Liebe verkraften musste. Erst neu entdeckte Briefe zwischen den beiden bringen die tatsächliche Geschichte ans Licht.